Das «Corona-Virus» bleibe die Herausforderung der Stunde. Die eingeleiteten Massnahmen seien nötig.

Der Gesundheitsfachmann Urs Martin findet die Massnahmen des Bundes und des Kantons nötig. Er glaubt, dass unsere Spitäler so ausreichend Kapazitäten schaffen können, um eine Zunahme der «Corona» Erkrankungen im Griff zu behalten.

Haben Bund und Kanton mit dem Verbot von Messen, Sportveranstaltungen und Fastnachtsumzügen übertrieben?

URS MARTIN. Nein. Die Massnahmen waren richtig. Sehen sie: In Norditalien ist die Situation eskaliert. Dort haben die Behörden zu lange zugewartet. Wir müssen befürchten, dass in der Lombardei an bestimmten Orten bis zur Hälfte der Bevölkerung erkrankt ist. Dort reichen die Spitalkapazitäten längst nicht mehr aus. Es gibt zudem zu wenig Beatmungsplätze für schwer Erkrankte. Inzwischen muss das Militär helfen. Zum Vergleich: In China gehen die Ansteckungen durch drakonische Eindämmungsmassnahmen wieder zurück. Solche Massnahmen sind bei uns aber unmöglich.

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